Schulstelle Rottenburg – „Schule am Ufer“

 

Hagenwörtstr. 63
72108 Rottenburg

Tel.: 07472/41676
Fax: 07472/947682
schulstelle-ro@klinikschule-tuebingen.de

 

Schulstelle Rottenburg

Die Schule am Ufer ist eine Außenstelle der Klinikschule Tübingen mit Langzeit-Schulplätzen für bis zu zehn Kinder und Jugendliche in Rottenburg. Zu den Besonderheiten dieser Schulstelle gehört, dass es zwei Schulträger gibt: das Land Baden-Württemberg und den Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit e.V..

Die Schülerinnen und Schüler der Schulstelle kommen mehrheitlich vom Therapeutischen Heim für Kinder und Jugendliche, die Trägerschaft obliegt dem Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit.

Bei Gewährung einer Jugendhilfemaßnahme nach § 35a kann der Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit  ggf. auch für externe Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Gemeinden und angrenzenden Landkreisen ein Schulangebot machen.

In einem zum Schulhaus umgestalteten Wohnhaus werden die Schülerinnen und Schüler aller Schularten unterrichtet. Die Schule selbst nimmt keine Schüler auf, sondern übernimmt die schulische Versorgung der Schülerinnen und Schüler, die vom Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit e.V. Tübingen betreut werden.

Die Schule ist konzipiert als Übergangsschule. Ziel ist eine individuell gestaltete Rückführung ins allgemeine Schulsystem oder eine Anbahnung von Übergängen ins Berufsleben.

Die Außenstelle Rottenburg kooperiert mit den verschiedenen Schulstellen der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Schulabschlüsse können in Kooperation mit diesen Schulstellen sowie an ausgewählten allgemeinen Schulen vor Ort (unter Anwendung des Nachteilsausgleichs) abgelegt werden. Der Unterricht an der Schule am Ufer findet - je nach Vermögen des einzelnen Schülers - zwischen 8 und 12 Uhr statt. An einem Schultag endet der Unterricht um 14 Uhr.

Wöchentliche Supervisionen sowie regelmäßig stattfindende, gemeinsame konzeptionelle Überlegungen garantieren die enge Zusammenarbeit zwischen Schulstelle und dem Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit.

Wichtig ist die permanente Anpassung des Schulkonzepts an die jeweilige Schülergruppe.

Das pädagogische Konzept der Schule am Ufer

  • Ausgehend von den hauptsächlichen Schwierigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler ist der Schwerpunkt unserer Arbeit das soziale Lernen. Das Ertragen von anderen, die Anerkennung von basalen Regeln des Zusammenlebens und die eigenverantwortliche Bewältigung von Alltagshandlungen werden als Grundlage für schulisches Lernen systematisch eingeübt.
  • Das Lernen schulischer Inhalte findet in der Regel in schulartübergreifenden, altersheterogenen Kleingruppen statt.
  • Jeder Schüler/ jede Schülerin erhält so früh wie möglich das Angebot, sich partiell in einer allgemeinen Schule, einer berufsvorbereitenden Einrichtung oder an einem Arbeitsplatz zu erproben.
  • Zum Konzept der Schule gehören regelmäßige Kontakte mit vielerlei Arten des „sozialen Außen“ (Sport in öffentlicher Sport- und Schwimmhalle,  Museumsbesuche, Theaterbesuche, Schulversuche an anderen Schulen, Projekte mit Schulen in der Schule am Ufer…).

Das Schulteam

Das Schulteam besteht derzeit aus drei Sonderschullehrkräften und einem Schulsozialarbeiter.

Alle Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern werden durch den Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit sozialtherapeutisch betreut und begleitet.

Die Kinder und Jugendlichen, die unsere Schule besuchen, bedürfen einer psychiatrisch-konsiliarärztlichen Begleitung, die mit dem Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit und der Klinikschule zusammenarbeitet.

 

Renate Lamatsch
Sonderschullehrerin

Kontakt
renate.lamatsch@klinikschule-tuebingen.de

 

Hans Rahn
Sonderschullehrer

Kontakt
hans.rahn@klinikschule-tuebingen.de

  Lene Becker

Lene Götz
Sonderschullehrerin

Kontakt
lene.goetz@klinikschule-tuebingen.de

 

Michael Kaschek
Sozialpädagoge

Kontakt
michael.kaschek@klinikschule-tuebingen.de